"Mobil ins Internet" verspricht einem die Werbung und preist WAP-Dienste an,
die mit fast allen neueren Mobiltelefonen aufgerufen werden können. Das
ganze Internet kann man sich allerdings mit dem Wireless Application
Protokoll, so heißt WAP ausgeschrieben, nicht ansehen. Das
Handy-Display
ist zu klein und die Übertragungsrate - zumindest über GSM und
GPRS - zu langsam für die ganzen Grafiken
und Animationen, die viele Internetseiten mittlerweile bieten. Deswegen gibt es
auch den WAP-Standard, der sich auf Text und kleine Bildchen beschränkt. Man
kommt eben nicht ins Web, sondern ins WAP.
Das Angebot an WAP-Seiten wächst ständig. Auch teltarif bietet unter der
Adresse
wap.teltarif.de aktuelle Informationen
aus der Welt der Telekommunikation für Handy-Nutzer an. Laufend melden sich
neue Firmen, die auch eine abgespeckte Version ihrer
Internet-Inhalte für Handy-Nutzer zugänglich machen. Aber auch Anwendungen,
wie Termin- und Adress-Verwaltung sowie E-Mail-Dienste werden dem
WAP-Kunden geboten.
Günstig WAPpen per GPRS

Leitungsvermittelt, das heißt über CSD oder HSCSD, kostet der Zugriff auf
WAP-Seiten in den meisten Tarifen 19 bis 20 Cent pro Minute. Günstiger
ist die paketvermittelte Abrechnung beim
GPRS- oder UMTS-Standard. Hier zahlt man
in den meisten Tarifen nicht
für die Online-Zeit, sondern nur für die übertragene Datenmenge, die bei
WAP naturgemäß sehr klein ist. Mit GPRS
kann man sich also in aller Ruhe eine WAP-Seite ansehen und durchlesen, da
der Gebührenzähler nicht ständig im Hindergrund mitläuft.
Noch billiger ist WAP, wenn Sie Vertragskunde bei
Vodafone, E-Plus oder o2 sind.
Die Netzbetreiber bieten eine WAP-Flatrate für rund 5 Euro im Monat an.
Bei Vodafone und E-Plus ist in diesem Preis
allerdings nur die Nutzung der Inhalte des netzbetreiber-eigenen Multimediaportals
inbegriffen, während o2 auch den
Zugriff auf externe Seiten im Rahmen des Pauschaltarifs erlaubt.
teltarif verrät Ihnen natürlich auch, wie Sie mit Ihrem Handy per WAP
online gehen können, - sowohl mit einer
herkömmlichen Datenverbindung, als auch via GPRS. Sollten Sie schon
ein UMTS-Handy besitzen, so gelten für dieses neue
Mobilfunknetz die gleichen Einwahldaten wie für GPRS über GSM.
WAP 2.0 macht WAP attraktiver

Seit Ende 2003 kommen mehr und mehr auch Endgeräte für den
WAP 2.0-Standard auf den Markt. Dieser
Standard bietet erheblich mehr Gestaltungsmöglichkeiten für die
mobilen Internet-Seiten. So wird fast schon das Niveau des
"richtigen" Internets erreicht. Nachteil ist, dass
durch die bunten Seiten auch das übertragene Datenvolumen größer
wird. Dadurch werden die Verbindungen - ohne die Flatrates, die es nur
bei Vodafone, E-Plus und o2, nicht aber bei T-Mobile
gibt - deutlich teurer. Auch die Einstellungen für den Zugang unterscheiden sich von
den Zugangsdaten für "herkömmliches WAP". Unserer
Infoseite können Sie aber auch
die Einstellungen entnehmen, die Sie vornehmen müssen, wenn Sie
eines der neuen Endgeräte besitzen.
Die weiteren WAP-Infoseiten im Überblick

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