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Festnetz Internet Mobilfunk Handy & Co. Meldung Meinung Service teltarif.de 07.01.2009 


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Rufnummer-Portierung im Mobilfunk
http://www.teltarif.de/mnp

Was ist bei Rufnummern-Mitnahme zu beachten?

Wer einen Vertrag mit einem Mobilfunkanbieter abschließt, bekommt für sein Handy automatisch eine Rufnummer des Netzbetreibers zugeteilt. Was aber tun, wenn bereits ein Vertrag bei einem anderen Anbieter bestand, und die Nummer behalten werden soll? Hier hilft die so genannte Rufnummernportierung: Sie bezeichnet die Mitnahme der bisherigen Rufnummer bei einem Wechsel des Telekommunikationsanbieters. Seit dem 1. November 2002 sind auch die Mobilfunkanbieter verpflichtet, ihren Kunden diesen Service zu bieten. Hier wird das Verfahren der Rufnummernportierung als Mobile Number Portability (MNP) bezeichnet.
     Die Vorgängerinstitution der heutigen Bundesnetzagentur, die Regulierungsbehörde für Telekommunikation und Post (RegTP), hatte jedem Mobilfunk-Kunden ein lebenslanges Nutzungsrecht auf seine Rufnummer zugesprochen. Somit "gehört" eine Mobilfunk-Rufnummer nicht dem jeweiligen Anbieter, sondern dem Kunden. Nach den Vorgaben der Behörde haben die Anbieter in Deutschland einheitliche Richtlinien für die Portierung geschaffen.

Bei Rufnummernmitnahme bleibt auch die Netzvorwahl erhalten

Bei der Portierung bleibt nicht nur die eigentliche Rufnummer, sondern auch die bisherige Netzvorwahl erhalten. Dies ist für den Besitzer der Rufnummer natürlich erstmal komfortabel, da die Rufnummer komplett gleich bleibt, also Anschlussnummer inklusive Vorwahl. Das hat allerdings für Anrufer der Nummer nicht nur den Vorteil, dass sie sich keine neue Nummer merken müssen, sondern auch den Nachteil, dass sie nicht anhand der Vorwahl erkennen können, bei welchem Netzbetreiber sich die Rufnummer befindet. Vor der Rufnummernportierung war recht einfach erkennbar, in welchen Netz ein Mobilfunkkunde telefoniert. So gehörte eine 0171 zu T-Mobile, eine 0172 zu Vodafone oder eine 0178 ins E-Plus-Netz. Durch die Portierung ist es nun aber möglich, dass eine Rufnummer mit 0171 beginnend nicht mehr im T-Mobile-Netz sondern zum Beispiel im E-Plus-Netz eingebucht ist. Konnte ein Anrufer T-Mobile-Anschlüsse besonders günstig erreichen, kann der Anruf zu einer 0171-Nummer, die sich tatsächlich aber im E-Plus-Netz befindet, sehr teuer werden.
     Die Mobilfunkanbieter bieten daher die Möglichkeit, über Kurzwahlen oder per SMS das zugeordnete Netz jeder Mobilfunk-Rufnummer zu erfragen.

Übersicht der Abfragemöglichkeiten bei den Netzbetreibern

Anbieter kostenlose Kurzwahl SMS Sonstiges
T-Mobile 4387 SMS mit Rufnummer
an Kurzwahl 4387
 
Kosten: 19 Cent pro SMS
Abfrage per WAP im T-Mobile-WAP-Portal
 
Kosten: WAP-Zugang
Vodafone 12313 nicht möglich nicht möglich
E-Plus 10667
o2 Germany nicht möglich SMS mit "NETZ Rufnummer"
an Kurzwahl 4636


T-Mobile ermöglicht zudem mittels der 01805-001133 eine Abfrage, ob eine Rufnummer bereits portiert wurde. Darüber hinaus bieten Service-Provider zum Teil abweichende Möglichkeiten, das Netz eines Gesprächspartners zu ermitteln. So ist bei Talkline die Abfrage lediglich per SMS an die Kurzwahl 2000 möglich. Als Inhalt muss hier ebenfalls die Rufnummer übermittelt werden, die Antwort kommt per Kurzmitteilung zurück.
     Bei debitel ist eine Internet-Abfrage möglich. Der Provider freenet, zu dem mittlerweile unter dem Namen freenetMobile auch das mobilcom-Angebot gehört, bietet keine unternehmenseigene Möglichkeit, das Netz zu ermitteln. Hier kann aber auf die Abfrage des jeweiligen Netzbetreibers zurückgegriffen werden, in dessen Netz das Angebot realisiert wird.

Bisherige Mailboxnummer bleibt bestehen

Zudem bleibt bei der Portierung auch die Rufnummer der Mailbox unverändert, gespeicherte Informationen können allerdings nicht zum neuen Anbieter übernommen werden. Somit bedarf es einer erneuten Einrichtung des Anrufbeantworters, alte Meldungen sowie der Ansagetext werden gelöscht. Bei einer Abfrage über Kurzwahl ist jedoch zu beachten, das hier die Nummer des neuen Anbieters verwendet werden muss. Diese können der folgenden Tabelle entnommen werden:

Anbieter Kurzwahl
T-Mobile 3311
Vodafone 5500
E-Plus 9911
o2 Germany 333

Nach der Portierung kann das bisher verwendete Handy in der Regel problemlos weiter genutzt werden, Ausnahme bilden hier lediglich sehr alte Handy-Modelle, die nur eine Netzfrequenz (900 oder 1800 MHz) unterstützen. Zu beachten ist zudem das Problem einer möglichen SIM-Lock-Sperre bei Prepaid-Handys.
     Durch die Portierung wird die alte SIM-Karte unbrauchbar und durch eine neue vom zukünftigen Anbieter ersetzt. Dies hat zur Folge, dass gespeicherte Rufnummern nur weiterhin verfügbar sind, wenn diese Daten auf dem Handy abgelegt oder auf die neue Karte übertragen werden. Die Servicenummern des bisherigen Anbieters können nicht mehr verwendet werden.
 

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Ihre Meinungen und Erfahrungen:

Betreff Autor Datum
Debitel -) VF MarcoK 15.11.08 20:12
Klarmobil Rufnummern Portierung ass73 05.08.08 11:18
RE: Finger weg von der Portierung! ger1294 19.07.08 12:01
RE: Rufnummerportierung von T-mobil ... bartman321 15.03.08 09:20
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(Quelle: internet facts 2008-III der Arbeitsgemeinschaft Onlineforschung e.V.)