MMS (Multimedia Messaging Service) ermöglicht anders als
SMS nicht nur den Versand von kurzen Textnachrichten,
sondern erlaubt es, vielfältige multimediale Nachrichten mit dem Mobiltelefon
zu erstellen und zu verschicken. Per MMS lassen sich beispielweise mit der
Handy-Kamera aufgenommene Bilder mit Grußtexten oder
einer Audio-Datei kombinieren. Auch kurze Videoclips oder animierte Bildgrüße
sind für MMS kein Problem. Inzwischen lassen sich MMS-Grüße sogar nicht nur
von Handy zu Handy, sondern auch an E-Mail-Adressen und im
T-Home-Festnetz verschicken.
Einheitspreis: 39 Cent pro MMS in Deutschland

Beliebig lang - oder groß - dürfen die kleinen
multimedialen Botschaften jedoch nicht sein, denn die Volumenobergrenze der MMS
liegt bei 300 kB. Für MMS-Botschaften bis zu dieser Größe verlangen die
Mobilfunk-Netzbetreiber in Deutschland - einschließlich vistream - momentan
einen Einheitspreis von 39 Cent, während für den Empfänger keine Kosten
anfallen.
 | Preise für Inlands- MMS in Euro |
 | T-Mobile |
 | Vodafone |
 | E-Plus |
 | o2 |
 | vistream |
 |
 |
 | Versand bis 300 kB |
 | 0,39 |
 |
 |
 | Empfang bis 300 kB |
 | kostenlos |
 |
Die multimediale Grußbotschaft aus dem Ausland ist nicht nur erwartungsgemäß
teurer, sondern auch komplizierter, so dass bei unbedachter Nutzung erhebliche
Kosten entstehen können. Die genauen Preise der Netzbetreiber finden Sie in
unserer
Tarifübersicht Auslands-MMS.
MMS-Dienste: Von illustrierter Schlagzeile bis MMS-Postkarte

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Diensten, die per MMS nutzbar sind. So
liefern MMS-Infodienste beispielsweise mit Foto illustrierte
Politik-Schlagzeilen, aktuelle Sportereignisse oder Charthits als Video-Clip
per MMS. Es gibt animierte Wettervorhersagen mit kleinen Wetterkarten,
Börsendaten mit Kursverläufen oder Anfahrtsbeschreibungen mit Stadtplan und
markanten Orientierungspunkten im Bild. Oder es können etwa die Schreibweise
und Aussprache eines Worts in einer Fremdsprache und Informationen zu
touristischen Attraktionen abgerufen werden. Der vermutlich attraktivste
MMS-Dienst, den die Mobilfunkprovider ihren Kunden bieten, dürfte die MMS-Postkarte sein. Bei der MMS-Postkarte
schickt der Nutzer ein digitales Foto und einen Grußtext an den Provider und
innerhalb von 48 Stunden erhält der Adressat eine "reale" Postkarte in
seinem Briefkasten.
Der Großteil der neuen Handys unterstützt MMS

Wer mit seinem Handy in die Welt der bunten, bewegten Bilder
eintauchen will, sollte allerdings ein neueres Gerät haben, das den MMS-Dienst auch
unterstützt. Mittlerweile sind aber fast alle neuen Mobiltelefone MMS-fähig.
Wer gerne selbst geschossene Bilder per multimedialer Kurznachricht verschicken
will, sollte beim Kauf eines neuen Handys darüber hinaus darauf achten, dass
es über eine gute Digitalkamera verfügt. Mit vielen neuen Mobiltelefonen
können auch schon kurze Video-Sequenzen aufgenommen werden. Fürs Anschauen
sollte das Handy am besten über ein TFT-Display verfügen, das viele Farben
darstellen kann. Wer kein MMS-fähiges Mobiltelefon hat, wird über
den Empfang einer MMS-Botschaft per SMS informiert. Die multimediale
Kurznachricht kann er sich dann online auf dem Portal des Netzbetreibers
anschauen.
Support bei der MMS-Konfiguration

Nach dem Kauf eines Handys ist die Konfiguration eine der letzten Hürden
auf dem Weg zur ersten MMS-Mitteilung. Denn ohne entsprechende Einstellungen ist das
Versenden und Empfangen von MMS nicht möglich. Wenn die Handys nicht schon
beim Kauf eingerichtet sind, gibt es hierfür bei den Mobilfunkanbietern
Support per Telefon, Fax, SMS oder im Internet.
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MMS-Center: Die technische Plattform im Hintergrund
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